Jacopo Foscari, Tenor – Jérémie Schütz

Vor dem Eintritt in die Akademie des Teatro della Scala in Mailand studierte Jérémie Schütz Gesang am Konservatorium von Lausanne bei Hiroko Kawamichi. 2014 gewann er den Melody Preis und den Preis für junge Talente im Mâcon-Wettbewerb. Er ist Preisträger mehrerer Stipendien, wie zum Beispiel das Stipendium von Pour-Cent Culturel Migros, das Mostetti-Stipendium und das Stipendium der Weltner Stiftung.

Er sang einige religiöse Meisterwerke: Die Petite messe solennelle von Rossini, Les Sept paroles du Christ en Croix von Franck, Mozarts Requiem, Bottesinis Requiem oder Puccinis Messa di Gloria.
In den letzten Jahren widmete er sich jedoch hauptsächlich dem Opernrepertoire. 2015 gab er sein Debüt an der Genfer Oper, in zwei Opern: In Guillaume Tell (Rossini), singt er Rodolphe, und in Les Troyens (Berlioz) die Rolle des Hélénus.

Er debütierte dann in mehreren anderen Rollen. Darunter waren Major Raflafla in Mesdames de la Halle (Offenbach)  am Opernhaus von Lyon, und Rinuccio, am Opernhaus von Lothringen in Gianni Schicchi (Puccini). Zuletzt sang er an der Scala: Giuseppe in Traviata (Verdi), Lehrbube in Meistersinger und Pedrillo in Il Ratto dal Serraglio per i bambini. Er sang unter der Leitung von Jesús López Cobos, Charles Dutoit, Michael Balke, Nello Santi, Daniele Gatti und vielen anderen.